Aktuelles aus dem Bildungsnetzwerk


26.2.2024

Generationenmanagement als Erfolgsfaktor von New Work

Im Wettbewerb um gute Mitarbeitende ist Generationenmanagement ein Erfolgsfaktor. Unternehmen, die Generationenmanagement betreiben, berücksichtigen Eigenheiten und Bedürfnisse ihrer Mitarbeitenden je nach Alterskohorte und schaffen so optimale Arbeitsbedingungen. Zu New Work gehören etwa die gestiegenen Erwartungen an flexible Arbeitsformen und an die Work-Life-Balance. Generationenmanagement ist an verschiedenen Hochschulen der FHNW ein Thema in Forschung und Lehre. Das Bildungsnetzwerk macht die entsprechenden Erkenntnisse und Angebote dem interessierten Publikum in vier Abendveranstaltungen zugänglich. Die wissenschaftlichen Inputs in Form von Referaten werden mit Vertreterinnen und Vertretern der Berufs- und Bildungspraxis diskutiert.

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8.11.2023

Künstliche Intelligenz revolutioniert die Bildung

Im Mindspace der Berufsfachschule Baden (BBB) kamen gut 30 Mitglieder des Bildungsnetzwerks nicht nur in den Genuss eines Mittagslunchs aus der Mensa, sondern auch zweier inspirierender Referate zum Thema Künstliche Intelligenz (KI). Vorstandsmitglied Tobias Gläser baut sein Marketing-Unternehmen radikal um und setzt KI ein, wo immer es Sinn macht. Dyoni Mpliamplias hat als ICT-Berufsschullehrer erkannt, wie stark Tools wie ChatGPT den Bildungsalltag schon revolutioniert haben und weiter verändern werden. Ganz im Sinn seiner Forderung, dass Lehrpersonen ein Bewusstsein für KI entwickeln und gründlich geschult werden müssten, zeigte er den Teilnehmenden anhand zweier praktischer Übungen, wie (einfach) gewisse Programmier- und Textaufgaben mit den neuen Möglichkeiten gelöst werden können.

26.10.2023

Lebenslanges Lernen wird immer individueller

Die letzte Veranstaltung der Reihe «Bildung für eine Welt von morgen» mit der PH FHNW widmete sich dem Life Long Learning. Das Inputreferat hielt Adrian Baumgartner, Leiter des Instituts Weiterbildung und Beratung. Auf der Nachfrageseite setze erfolgreiches lebenslanges Lernen Selbstverantwortung und -organisationsfähigkeit voraus. Auf der Angebotsseite brauche es flexibilisierte und individualisierte Weiterbildungsformen, die zur jeweiligen Lebenssituation passen. Auf dem Podium diskutierten Mirjam Obrist, Abteilungsleiterin Bildung und Sport der Stadt Baden, Andrea Schmid-Wehrli, Personalchefin der Hächler-Gruppe in Wettingen, und Annamaria Chiaradia, Laufbahnberaterin bei ask!.

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26.09.2023

Wie Phönix aus der (Flug-)Asche in Turgi

Interessierte Mitglieder des Bildungsnetzwerks waren zu Gast bei der FenX AG in Turgi. Das ETH-Spin-off heisst so, weil es wie Phönix aus der Asche verlorene Stoffe neu aufleben lässt. Konkret hat das soeben in den Kreis der Top 100 Schweizer Start-ups von Venturelab aufgenommene Jungunternehmen ein Verfahren entwickelt, mit dem aus Flugasche und vermehrt Bauschuttmaterialien ein Schaum entsteht, der zu voll rezyklierbaren Dämmplatten geformt wird. FenX sucht nun einen Partner in der Bauindustrie, der die nachhaltigen Isolationspanels im grossen Stil herstellen kann. Das Start-up hat in der Spinnerei Turgi Platz gefunden. Das geschichtsträchtige Industriegebäude an der Limmat beherbergt heute zahlreiche Kleinunternehmen, 3000 m2 Bürofläche werden nächstens hinzukommen.

11.09.2023

Die Tertiärstufe in der «Bildung für eine Welt von morgen»

An der jüngsten Veranstaltung der oben genannten Reihe wurde über die Tertiärstufe diskutiert. Immer mehr Jugendliche absolvieren eine höhere Berufsbildung. Das Angebot ist gross, Fachhochschulen und Höhere Fachschulen stehen im Wettbewerb. Gibt es zu viele Studiengänge? Wie gut kommt die «Akademisierung» in der Wirtschaft an? Und wie könnte man HF-Abschlüsse aufwerten? Solchen und anderen Fragen stellten sich Laura Polexe, Leiterin Services Studium und Lehre an der PH FHNW, Joël Zbinden, Teamleiter Berufsbildung und Bildungskoordinator im Kantonsspital Baden, Concetta Beneduce, Rektorin der ABB Technikerschule, und Ursula Nohl, Prorektorin der Kantonsschule Baden.

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29.06.2023

Informatik: Was muss unsere Jugend (nicht mehr) können?

An der Veranstaltung der Reihe Bildung für eine Welt von morgen für die Sek-II-Stufe stellte Referent Urs Meyer Best Practice in der Informatikdidaktik vor. Die Diskussion mit dem Automatiker-Lernenden Nils Bilang, René Marques vom ICT Kompetenzzentrum Aargau und Corinne Wernli vom Lernenden-Programm bei ABB Schweiz drehte sich dann nicht nur um die Frage, was unsere Jugend können muss, sondern auch darum, was sie aus der Oberstufe tatsächlich mitbringt (Stichwort Lehrplan 21) und was sie vielleicht nicht mehr können muss (Handlungskompetenzen statt Orientierungswissen).

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19.05.2023

Jugendliche stärken – dank diversitätssensibler Lehrpersonen

Die wissenschaftliche Erkenntnis ist klar: Um die Widerstandsfähigkeit von Schülerinnen und Schülern gegen Probleme in Zusammenhang mit Sozialstatus, Herkunft, Geschlechterrollen und dergleichen zu fördern, hilft sogenannte Diversitätskompetenz von Lehrpersonen: ihr Wissen, Wollen und Können, wenn es um die Stärkung von «Andersartigkeiten» von Kindern und Jugendlichen geht. Wie praxistauglich diese Unterstützung ist bzw. wie weit sie überhaupt gehen soll, darüber wurde an der dritten Veranstaltung der Reihe Bildung für eine Welt von morgen am Campus Brugg-Windisch rege diskutiert.

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30.03.2023

Mitgliederversammlung im Herzen von «Agnes»

«Agnes»* heisst der grosse Neubau des Kantonsspitals Baden (KSB). Im Herbst 2024 soll das «Spital der Zukunft» bezugsbereit sein. Vom aktuellen Zustand des weitläufigen Gebäudes konnten sich die Mitglieder des Bildungsnetzwerks vor ihrer Jahresversammlung auf einer Führung ein Bild machen. Das KSB ist mit seinem internen Weiterbildungsprogramm für die über 2500 Mitarbeitenden auch ein Bildungsanbieter und eines von knapp 60 Mitgliedern des Netzwerks. «Der stete Wandel transformiert unser Spital in einen Gesundheits-Campus», sagte Finanzchef Philippe Scheuzger zur Begrüssung. Mit der demografischen Alterung, den steigenden Gesundheitskosten, dem enorm zunehmenden medizinischen Wissen und dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz sei das «age of health» angebrochen, das Zeitalter der Gesundheit.

Die Versammlung selbst fand im Personalrestaurant statt. Sämtliche statutarischen Geschäfte wurden im Sinn des Vorstands gutgeheissen. Dieser setzt sich in der Amtsperiode 2023–25 leicht anders zusammen: Der ehemalige Brugger Stadtrat Willi Däpp, der die Erweiterung des damaligen Bildungsnetzwerks Baden vorantrieb, ist zurückgetreten. Neu gewählt wurden Simone Kamm, Rektorin Weiterbildung im zB. Zentrum Bildung, sowie Andrea Schmid-Wehrli, Leiterin Personalwesen der Hächler-Gruppe. Vereinspräsident bleibt Rolf Häner, Rektor der Berufsfachschule BBB. Die restlichen acht bisherigen Vorstandsmitglieder wurden wiedergewählt. Verabschiedet wurde Thomas Eichenberger, der bis Ende 2022 die Geschäftsstelle führte. Er bleibt dem Bildungsnetzwerk als Leiter des Projekts bilinguale Volksschule vorläufig erhalten.

* Warum der KSB-Neubau so heisst, erfährt man in diesem Video.

20.03.2023

Bildung für nachhaltige Entwicklung

An der zweiten Veranstaltung der Reihe Bildung für eine Welt von morgen am Campus Brugg-Windisch ging es um die Rolle der Bildung für die Vermittlung von nachhaltiger Entwicklung auf der Primarstufe. Für Professorin Christine Künzli von der Pädagogischen Hochschule FHNW darf die Schule nicht die «Reparaturwerkstatt der Gesellschaft» sein, sondern muss junge Menschen dazu befähigen, sich als eigenständige Personen in der Welt zurechtzufinden, Verantwortung zu übernehmen und sich aktiv an gesellschaftlichen Aushandlungs- und Gestaltungsprozessen in Sachen Nachhaltigkeit zu beteiligen.

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26.01.2023

Mehrsprachigkeit in der frühen Bildung

Am Campus Brugg-Windisch hat die erste Veranstaltung der Reihe Bildung für eine Welt von morgen stattgefunden. Das Bildungsnetzwerk organisiert diese in Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule FHNW. Professorin Simone Kannengieser erläuterte in ihrem Fachreferat, warum Mehrsprachigkeit in der frühen Bildung – entgegen der landläufigen Meinung – nicht schade. An der anschliessenden Podiumsdiskussion nahmen Vertreterinnen und Vertreter aus Elternschaft, Kinderkrippen und Spielgruppen teil.

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31.12.2022

Geschäftsstelle: Vom Büro Eichenberger zu Röthlin & Röthlin

Ein Abschied…

Seit 2018 durfte ich die Geschäftsstelle des Bildungsnetzwerks Aargau Ost betreuen. In dieser Zeit ist das Netzwerk gewachsen, hat sich im Bewusstsein von Politik und Öffentlichkeit verankert und konnte einige Impulse für Kooperationsprojekte zwischen Bildung, Wirtschaft und Politik setzen. Ich danke herzlich für die stets offenen Türen, für die konstruktive Zusammenarbeit und für das Vertrauen. Es hat Spass gemacht, auch wenn manchmal Hartnäckigkeit und viel Ausdauer gefragt waren. Es freut mich sehr, dass die Nachfolge in kompetente Hände übergeht und ich wünsche Katia und Thomas Röthlin viel Erfolg.
Thomas Eichenberger

… und ein Neuanfang

Die Geschäftsstelle des Bildungsnetzwerks Aargau Ost zieht also von Villnachern nach Baden-Dättwil um. Hier betreiben wir seit acht Jahren unsere Agentur Röthlin & Röthlin. Kommunikation als Marke der roethlins.com GmbH. Wir freuen uns, die operative Betreuung des Bildungsnetzwerks zu übernehmen und danken Thomas Eichenberger für die professionelle Aufbauarbeit und die reibungslose Übergabe sowie dem Vereinsvorstand für das Vertrauen. Das Bildungsnetzwerk bleibt unter der bisherigen Mailadresse für Sie erreichbar.
Wenn Sie uns Post schicken oder anrufen wollen, benötigen Sie die folgenden Angaben:
Bildungsnetzwerk Aargau Ost
c/o roethlins.com GmbH
Im Langacker 16
5405 Baden-Dättwil
+41 76 375 25 12 (Katia Röthlin)
+41 78 649 04 91 (Thomas Röthlin)

19. Oktober 2022

schnuppy.ch – Es geht los!

Rund 80 interessierte Personen nahmen an der Orientierungsveranstaltung zu schnuppy.ch vom 19. Oktober 2022 im Trafo Baden teil. Sie diskutierten die Eigenschaften der Plattform und klärten offene Fragen.

Hier geht es zur Präsentation

Vorteile, Bewerbungsablauf und Philosophie

Gute Gründe, sich für schnuppy.ch zu engagieren

Registrierung für Firmen

Schulhausdelegierte melden sich per Mail bei

Bei Fragen: oder

Veranstaltungen Bildungsnetzwerk Aargau Ost


DatumOrtThemaReferierende
03.04.2024
18.30–20.00
Berufsfachschule BBB Baden
Wiesenstrasse 32
5400 Baden
Gebäude Martinsberg
Mindspace
Lageplan
Generationenmanagement als Erfolgsfaktor von New Work: Erfolgreiche Führung muss zunehmend die Gruppendynamik beachten
Anmeldung

Flyer Veranstaltungsreihe Generationenmanagement
Inputreferat:
Prof. Dr. Olaf Geramanis, Institut Sozialplanung, Organisationaler Wandel und Stadtentwicklung, Hochschule für Soziale Arbeit FHNW
Diskussion mit Joachim Lorch, CEO Hächler-Gruppe, Wettingen
Moderation: Katia Röthlin
16.05.2024
18.30–20.00
Berufsfachschule BBB Baden
Wiesenstrasse 32
5400 Baden
Gebäude Martinsberg
Mindspace
Lageplan
Generationenmanagement als Erfolgsfaktor von New Work: Wie neue und erfahrene Mitarbeitende in Zeiten von Homeoffice erfolgreich zusammenarbeiten
Anmeldung

Flyer Veranstaltungsreihe Generationenmanagement
Inputreferat:
Prof. Dr. Hartmut Schulze, Institut für Kooperationsforschung und -entwicklung, Hochschule für Angewandte Psychologie FHNW
Diskussion
Moderation: Katia Röthlin
03.09.2024
18.30–20.00
Fachhochschule Nordwestschweiz
FHNW Campus Brugg-Windisch
Bahnhofstrasse 6
5210 Windisch
Forumsräume 5.0B15/16
Lageplan (Gebäude 5)
Generationenmanagement als Erfolgsfaktor von New Work: Mitarbeitenden-Bindung in Zeiten des Arbeitskräftemangels: Einflussfaktoren und Massnahmen für unterschiedliche Lebensphasen
Anmeldung

Flyer Veranstaltungsreihe Generationenmanagement
Inputreferat:
Prof. Dr. Martina Zölch, Institut für Personalmanagement und Organisation, Hochschule für Wirtschaft FHNW
Diskussion
Moderation: Katia Röthlin
17.10.2024
18.30–20.00
Berufsfachschule BBB Baden
Wiesenstrasse 32
5400 Baden
Gebäude Martinsberg
Mindspace
Lageplan
Generationenmanagement als Erfolgsfaktor von New Work: Schlüsselkompetenzen für das 21. Jahrhundert – Bildung für eine Welt im Wandel
Anmeldung

Flyer Veranstaltungsreihe Generationenmanagement
Inputreferat:
Prof. Claudia Dünki, Institut Weiterbildung und Beratung, Pädagogische Hochschule FHNW
Diskussion
Moderation: Katia Röthlin

Portrait Bildungsnetzwerk Aargau Ost


Das Bildungsnetzwerk Aargau Ost leistet einen aktiven Beitrag zur Bildungs- und Arbeitsmarktfähigkeit der Menschen in der Region, indem es

Es stärkt damit längerfristig den Bildungs- und Wirtschaftsstandort Aargau Ost und sichert die Verfügbarkeit gut ausgebildeter Fachkräfte für die regionale Wirtschaft. Der Verein Bildungsnetzwerk Aargau Ost wurde 2009 gegründet. Als gemeinnützige, nicht profitorientierte Organisation setzt er sich seit seiner Gründung für eine enge Vernetzung von Bildung und Wirtschaft in der Region Aargau Ost ein. Im Juli 2017 erteilte der Stadtrat Baden einen Konzeptauftrag für eine Geschäftsstelle für das Bildungsnetzwerk Aargau Ost. Bereits im Dezember 2017 konnten an der ausserordentlichen Mitgliederversammlung komplett überarbeitete Statuten verabschiedet und eine Geschäftsstelle installiert werden. Die Stadt unterstützt diese mittels Spezialfinanzierung für einen Pilotbetrieb von drei Jahren. Per 1. Januar 2018 nahm die Geschäftsstelle ihre Tätigkeit auf. In einer Absichtserklärung sind die gemeinsamen Interessen, Tätigkeitsfelder und angestrebten Wirkungen näher umschrieben.

Angestrebte Wirkungen nach aussen:
Angestrebte Wirkungen nach innen: